PSYCHOTHERAPIE -COACHING - INTUITIVES ARBEITEN
 

 

 



 

 

Vielleicht überlegen auch Sie in einer ruhigen Minute als "Geschenk an den Partner", was dieser tun kann, damit "Sie" Lust auf Sex bekommen? Oder er/sie weiß es bereits  - dann ist s umso besser! Den Schlüssel dazu liefert das Erlebte in den Triggerphasen der Kindheit, die man ca. im Alter von 3 bis 8 Jahren hat.

 

  Was ich so beobachte: Triggerphasen im Leben...

Wenn ich meine Rückschlüsse über das Erlebte und Erzählte in den Therapien zusammenfasse, so möchte ich fast glauben, dass die Erziehungsgeneration der 60er und 70er Jahre ein Heer von Therapiebedürftigen generiert hat.

Als ich in Graz in der Weltausstellung war, gab es einen Schwerpunkt über den Herrn Sacher-Masoch, über den eine Anekdote beschrieben wurde, die zwar zu einer noch älteren aber nicht wenig minder "netten" Erziehungszeit gehörte:

So hat der kleine Herr damals alleine mit seiner Mutter gelebt, die eines Tages wieder einmal Besuch eines etwas stürmischeren Herrn bekommen hat. Sie hat in ihrer Not ihren Sohn in den Pelzschrank gesteckt, von wo er aus durch die Gitterstäbe das Geschehen im Schlafzimmer beobachten konnte. Sacher-Masoch war zu dem Zeitpunkt an die 6 Jahre alt, als er den Sexualakt der Mutter beobachtet hat.

Heute weiß man, dass es mehrere Triggerphasen im Leben eines Menschen gibt, in denen er "lernt", was er sexuell aktivierend oder eben nicht empfindet. Im Alter von 6 Jahren ist so eine Phase. Darum empfinden auch so viele Männer Frauen mit Küchendüften spannend, denn da spielen die meisten Kinder in der Nähe der Mutter, die gerade eben am Kochen ist.

So gesehen verwundert mich einerseits nicht, wieso Leder, Pelz und das Spiel mit Macht/Ohnmacht eine wesentliche Rolle in diesem Fetisch hat, andererseits, wieso sich derart viele "Sonderwünsche" auf diesen Ebenen sich manifestiert haben.

Man geht sogar soweit, dass ein einziges destruktives und drastisches seelisches Gefühlserlebnis in den sensiblen Phasen die spätere sexuelle Prägung des Kindes beeinflusst, da es die Situation wieder und wieder gedanklich durchspielen wird und damit Nervenverbindungen im Sexualzentrum geschaffen werden, die der Erwachsene später als besonders erregend in bestimmten Situationen/mit bestimmten Objekten erlebt - es kann jedoch auch der gegenteilige Effekt - zur kompletten "Zerstörung" der Sexualität des Menschen kommen.
 

     
   

Für fast jeden unerfüllt gebliebenen Traum im Leben gibt es eine Erfüllung, die man sich nie hätte träumen lassen ... Elisabeth Lukas